Weltreise von Gerold Rahmann                                zurück zur Liste der Länder

 

31: Vereinigte Staaten von Amerika

Ich bin zum ersten Mal 1985 in den USA gewesen. Ich bin mit Stefan Wenzel nach New York geflogen. Dann mit dem Greyhound-Bus nach Flagstaff, wo wir in den Grand Canyon wandern waren. Nach dem Grand Canyon mussten wir leider eine Woche in den Knast, weil wir shop lifting gemacht hatten (Apfel und Keks im Supermarkt gegessen, Stefan sagte, dass dürfte man in den USA, wäre Mundraub, hat er sich doch geirrt). 

Dann weiter nach San Fransisco, wo wir Bekannte in der Schwulen-Szene hatten. Dort übernachtet und das Leben dieser Stadt genossen. In Monterrey Stefans Schwester besucht, die dort a pair machte. Per Anhalter in den ganzen Nationalparks Yosemite, redwoods (Sequoia) gewesen. Zurück sind wir mit einem Auto gefahren, das wir nach New York überführen sollten. Dabei durch Death valley, Rocky Mountains, Kansas, Chicago, Niagara-Fälle. In New York viel uns auf, das die Leute sehr ängstlich waren.

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Mit Stefan Wenzel 1985 durch Kalifornien getrampt

Mit Klaudia habe ich 1990 Flitterwochen in den USA gemacht. Wir sind nach Miami geflogen. Dort ein Auto gemietet und durch das Land gefahren. Insgesamt war es die schrecklichste Fahrt mit Klaudi. Sie war schon schwanger, wir wussten es bloß nicht. Sie mochte nichts essen (kein Fleisch, und das in den USA) und fühlte sich nicht wohl. Wir sind 13000 km in drei Wochen gefahren, über New Orleans, Everglades, Grand Canyon, Karlsbad Caverns, Blue Mountains, Atlanta, Houston, Oklahoma, um Essen zu suchen. Habe keine Bilder gemacht, da uns die Kamera gleich am ersten Abend geklaut wurde. Ansonsten haben wir Geld gespart, hatte noch keine Kreditkarte, in den USA fatal.

2001 bin ich einmal in LA gelandet, auf dem Flug nach Samoa. Im August 2006 war ich in Minneapolis auf einer Öko-Tiertagung. Dieser Staat ist mit Nordeuropa am ehesten zu vergleichen. Alles sehr Auto-betont. In New York war ich ebenfalls 2006, für einen Tag. Wirklich eine lebendige Stadt, scheinbar bin nur ich älter geworden. War schließlich das letzte Mal vor über 20 Jahren hier. Ansonsten mag ich die USA nicht: die Kultur (wenn es denn so zu nennen ist) ist furchtbar (überall McDoof und Arroganz). Gefallen tun die vereinzelten Landschaften. Vor allem die amerikanische Kultur mag ich nicht besonders . Bin froh, in der Landschafts- und Kulturvielfalt des Alten Europas zu leben.

2008 hatte mich die Universität of New Hampshire eingeladen, weil sie einen senior-scientist für ihr Organic Dairy Research Position brauchen. War 5 Tage dort, Atmosphäre britischer und sieh haben sich sich bemüht, sich ins rechte Licht zu rücken.

Grand Canjon erwandertEndlose und öde Weiten in Kansas. Autofahrer grüßen sich noch.