Weltreise von Gerold Rahmann                                zurück zur Liste der Länder

 

34: Bolivien

In Bolivien bin ich nur einmal 1986 gewesen, als ich mit Walter in Curumba, Pantanal, Brasilien, über die Grenze gegangen bin, um in Puerto Aguirre eine Cola zu trinken. Diese lag auf der anderen Seite des Flusses Paraguaya. Die offizielle Grenze war zwischen den Grenzpfosten, die illegale außerhalb von den Grenzposten. Die Grenzbewacher haben sich nicht viel daran gestört, wer wo durchging. Es war für sie nur verwunderlich, dass wir einen Stempel wollten, sie mussten sich dafür aus ihren Hängematten bewegen. Wir wollten aber unbedingt den Stempel, da es schon Gerüchte gegeben at, dass Touristen ohne Stempel, weil es außerhalb der Grenzpfosten sich ja leichter einreisen lässt, bei Geldmangel der Grenzbeamten, hohe Strafen für illegales Einwandern zahlen mussten. Das war uns bei einem eintägigen Trip zu riskant.

In der angrenzenden Stadt dann eine Cola getrunken, die 2 Mill. Peso kostete, so eine teure Cola hatte ich noch nie.

Auf dem Fluss Paraguay sind wir einmal Boot gefahren, viele Piranhas und Wasserschlange und sonst Getier (Großwelse, Zitteraale und -rochen etc.). Walter hatte richtig Angst, vor allem, wenn wir mit dem Boot gewackelt haben.

 

Bootsfahrt auf dem Paraguaya, wo viele Schlangen, Piranhas und sonstige gefährliche Fische waren 1986.