Weltreise von Gerold Rahmann                                zurück zur Liste der Länder

 

49: Südafrika

Während der Apartheid wollte ich nicht nach Südafrika. Als sie 1994 vorbei war, war ich 1995 gleich dort. Mit Ezzat Tawfik, meinem damaligen Chef. Ich hatte die Kontakte und alles organisiert, er hat immer alles mitgemacht. Wir sind über Kapstadt nach Port Elizabeth nach Fort Hare in Eastern Cape gefahren. Unterwegs in einigen Nationalparks und Städten. In Fort Hare Prof. Charles Kazere besucht und über ein gemeinsames Projekt diskutiert (Feldbesuche etc.). Ist aber nichts draus geworden.

Südafrika ist wirklich noch sehr intakt, gute Infrastruktur und gut ausgebildete Leute. Innerhalb der zweimaligen Besuche war aber deutlich zu spüren, dass es bergab geht. Die Unterschiede im Lebensstandard von Schwarz und Weiß sind einfach zu groß, als das es ewig gut geht.

Der Krüger hat mir nicht so gut gefallen, zu viel Asphalt, zu wenig Freiheiten, auch wenn alle Tiere da waren, die mann und frau sich für wild life in Afrika wünscht.

 

Ich 1997 im Krüger Nationalpark in Südafrika

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Das zweite Mal bin ich 1997 wieder mit Tawfik nach Johannesburg geflogen und von da aus weiter nach Lesotho, wo Peter Gilles seine Promotionsarbeit schreiben wollte. Nach dem Lesothoaufenthalt sind wir noch im Krüger Nationalpark gewesen. Südafrika ist ein wunderschönes und sehr abwechslungsreiches Land. Dort würde ich sofort hinziehen.   

2007 bin ich mit Michael in Südafrika gewesen. Wir waren auf einer Tour nach Botswana, Zambia und Mozambik. In Jo'burg gelandet und in Craighall und Sandorn die nötigen Sachen für den Busch gekauft. Ins Zentrum konnten wir nicht mehr rein - no go area. Auf dem Weg von Botsuana nach Mozambik durch den Krüger NP gefahren mit zwei Übernachtungen (Mopane und Berg en Dal). Dieser riesige NP ist schon sehr schön, aber ein starker Kontrast zum Busch in Botsuana. Auch 2007 hatte ich das Gefühl, dass die Spannung im Land groß ist. Bislang ist aber alles friedlich.

2009 in Johannesburg gelandet und nach Bulawayo in Zimbabwe weiter geflogen. 

2011 ebenfalls mit Heiner Rahlfs, aber in J'burg ein Auto genommen und über Botswana nach Namibia. 2 Tage in Südafrika.

2012 zweimal wieder von Jo'burg mit einem Geländewagen nach Botswana, dieses mal im Februar mit Michi und im Juni hin alleine (von Namibia, die anderen waren schon vorausgeflogen) und zurück mit Fritz Wodarz und Heiner/Birgit Rahlfs. Nun aber einen Tag jeweils hin und rück.Mit Fritz das Nationalmuseum in Pretoria besucht, der ganz neu auf einem Hügel für die Freiheitskämpfer erreichtet worden war. Ein tolles Gebäude, aber schon Baufehler (wie bei uns).

2014 wegen Stromausfall auf dem gesamten Flughafen in Johannesburg einmal ein- und dann wieder ausgereist, um den Transit nach Namibia zu machen.

2017 von Jo'burg wieder nach Botsuana, Gaborone. Auf der Rückfahrt vom Fish River in Namibia über Pofadder, Augarbies, Kimberley und Sosusburg zurück nach Jo'burg (6 Tage).