Weltreise von Gerold Rahmann                                zurück zur Liste der Länder

 

61: Neuseeland

Erst 2005 bin ich das erste Mal nach Neuseeland gekommen. Ich habe mich vorher nicht nach Australien und Neuseeland getraut, hatte Angst, dass ich da bleiben würde. Ich hatte ein bilaterales Projekt mit der agResearch in Palmerton North, die ich besuchen wollte.

Ich bin über Auckland eingeflogen, weiter nach Palmerton North und dann bei Alec McCay gewohnt. Er hat mir die Gegend und ihre Arbeit gezeigt. In Neuseeland hat Landwirtschaft noch eine Bedeutung und man muss sich auch nicht schämen bzw. entschuldigen, wenn man Schafforscher ist. Dieses war eine ganz neue Erfahrung. Habe einige Bauernveranstaltungen mitgemacht. Die stehen in der Umweltschutzdiskussion da, wo wir in den 80iger waren. So langsam bekommen die auch diese grüne Insel kaputt. Die Sprüche sind immer die gleichen: Eigentum, Essen produzieren etc. Schade um das schöne Land. Die Weidewirtschaft ist wirklich enorm entwickelt. Wohnen wollte ich hier wohl nicht, zu einsam (bis auf Auckland, wo ein Viertel der 4 Millionen Kiwis wohnen).

Nachdem ich eine Woche bei Alec gewohnt hatte, habe ich mir ein Auto genommen und bin über Lake Taupo, Rotorua und Hamilton wieder nach Auckland und weiter nach Australien geflogen.

 Farn-Wälder in Rotoroa, NZ, wo ich 2005 joggen war.

Weitere Bilder

2006 im Dezember bin ich mit Klaudia noch einmal in Neuseeland gewesen. wir haben eine Woche von Auckland über Rotorua, Taupo, Palmerton North, Napier, Gisborne und Hamiltion verbracht. Bei Keith Betteridge eine Nacht in einem Ferienhaus in Turangi (Taupo) und bei ihnen zu Hause in PNth geschlafen. War sehr angenehm. Dann auf einem Biobetrieb bei Turaga Bay nördlich von Gisborne bei Mike und Bridget Parker verbracht. Das war sehr angenehm. Die Freundlichkeit hat uns sehr gefallen. Eine volle Woche, die aber sehr angenehm und abwechslungsreich war.

2009 meine dritte Reise nach Neuseeland, wieder nach Palmerston North, dieses mal zur Massey University, mit der ich eine Partnerschaft zum Thema Klimawandel und Milchproduktion hatte. Insgesamt war ich 9 Tage in NZ, es war aber meistens sehr naß und auch kalt. Die HW 1 war sowohl auf der Hin- als auch Rückfahrt dicht wegen Schnee. Bin dieses mal die HW 3 nach New Portsmouth endlang dem Md Edmont NP gefahren. Bei den Gloowworm caves 100 km südlich von Hamilton eine Nacht verbracht und die Höhlen besucht. Sehr beeindruckend, mit einem Boot auf Höhlengewässer die Glühwürmchen an der Decke zu bewundern. Palmerston North langweilig wie bei den vorherigen Touren, die Versuche der Uni und auch von agResearch sind aber sehr spannend.