Weltreise von Gerold Rahmann                                zurück zur Liste der Länder

 

71: Botswana

Am 1. Mai 2007 bin ich mit einem Mietauto und Michael Dörries von Johannesburg (Südafrika) kommend über die Grenze nach Botsuana (Gaborone) gefahren. Wir haben die Wildparks als Ziel gehabt. Vor allem das Okavango Delta und der Chobe-Nationalpark (zusammen alleine 1,4 Mio. ha) mit seinen vielen Tieren reizte uns. Haben auch andere Parks besucht. Dieses dünn besiedelte Land mit der wunderschönen Landschaft ist atemberaubend. Die Freiheit süchtig machend. Insgesamt 20 Tage in Botsuana verbracht, fast immer an neuen Plätzen, immer im Zelt. Von Kasane aus nach Sambia zu den Victoria Falls gefahren. 

2009 war ich mit Heiner Rahlfs wieder für eine Woche in Botsuana, von Vic.-Falls aus über Kasane und Kubu Islands und Francistown wieder nach Bulawayo. Es ist eine atemberaubende Landschaft mit so netten Leuten und die Freiheit des off roads. Hatte ein Auto aus Zimbabwe von Privat bekommen, dass seinen Dienst hervorragend getan hat und es nicht so problematisch war, wenn es schrammig und schlammig war.

2011 über Lobatse die Straße nach Ghanzi und über Namibia Caprivi (Ngoma Bridge) wieder hinein. Insgesamt 9 Tage in Botsuana wegen Projekt (Ghanzi bei Gus Barnes: Holistic Management und Government in Gaborone) mit Heiner Rahlfs.

Im Nationalpark Moremi habe ich in Mababe das Auto im Fluss versenkt. War  nicht leicht, das Auto aus dem Busch durch die Sandpisten abschleppen und in Maun entwässern zu lassen. Ansonsten immer die Angst, mit dem Fahrzeug in den unendlich langen Sandpisten stecken zu bleiben, und niemand in der Nähe, der einen helfen kann. Ist uns nur einmal passiert, aber häufig standen wir kurz davor.

Die vielfältige Landschaft kann gar nicht ausreichend hier reingepackt werden. Michi und ich haben beide unseren 45. Geburtstag in Afrika verbracht, 18 Jahre nach unserem gemeinsamen Aufenthalt in Simbabwe, den wir so toll fanden.

2009 und 2011 mit Heiner Rahlfs eine vergleichbare Tour gemacht. Einmal von Vic-Falls aus Zimbabwe über Kasane nach Francistown zurück mit dem Auto von Clifford (Sabine Homanns Mann), einmal über Lobatse, Ghanzi nach Namibia zu Judith, über Ngoma-Bridge wieder nach Kasane und Gaborone zurück nach Südafrika. Eine 30 Wochen Tour.

2012 mit Michi im Februar und mit Fritz Wodarz und Heiner und Birgit Rahlfs im Juni zweimal die Tour von J'burg über Gaborone nach Francistown, von dort kurz nach Bulawayo, dann nach Kasane, im Februar durch den Chobe nach Maun, Ghanzi, im Juni über Kubu-Island  nach Gaborone (im Februar einen Workshop für eine großes Afrika-Projekt HoMa durchgeführt). Von da aus wieder nach Johannesburg.

2014 im März für eine Woche in Ghanzi, Maun und Kasane, einmal mit ihr die Tour machen, die mir so gefällt. Es war eine starke Regenzeit, so dass Moremi und auch Ghanzi ziemlich überflutet waren. Durchfahren durch den Chobe war nicht möglich. In Kasane ist Tourismus am zunehmen, in Maun eher stagnierend bis abnehmend. Tiere gibt es aber weiterhin überall.

2017 mit Klaudia wieder 9 Tage in Botsuana, wieder mit Geländewagen aus Jo'burg gekommen, Gaborone, Rhino Sanctuary, Kudu Island, Chobe, Maun, Ghanzi.