Weltreise von Gerold Rahmann                                zurück zur Liste der Länder

 

091: Uganda

2009 im Mai das erste Mal in Uganda, mit Klaudia. In Kampala fand die 1st African Organic Conference statt. Insgesamt 14 Tage im Land gewesen. Neben einer Woche Kampala im Sheraton einige Tage in Jingi, Fort Portal, Queen Elisabeth II National Park und Entebbe verbracht. Das Land ist typisch Afrika: viel Landwirtschaft (Subsistenz) in einer hügeligen Landschaft, freundliche Leute und arm (eines der 50 ärmsten Länder der Welt nach HDI). Hier gibt es 2009 die meisten Ökobetriebe auf der Welt (44.000 gruppenzertifizierte Betriebe), wenn auch mit nur wenig Fläche. Produkte sind vor allem für den Export (nach DE: Trockenfrüchte wie Ananas, Bananen, Papaya, etc.). (Eco-)Kolonialistische Abhängigkeiten nicht von der Hand zu weisen, Rohstoffe agrarischer Herkunft am wichtigsten. Habe ich in meinem Vortrag auch so benannt. Alles aus einer (Ersten-Welt-)Hand.

Die Nationalparks sind nicht so schön und tierreich wie Kenia, Tansania, Botswana etc. Es ist ein Binnenland, was von Idi Amin stark geplündert worden ist und mit typischen unmotivierter Armut und schlechter Infrastruktur gekennzeichnet ist. Die Landwirtschaft ist nur in einigen wenigen Ausnahmen "modern": Tee, Kaffee und einige Bananen-Plantagen.

Habe die Quelle des Nils besucht (Jingi), den Queens Elisabeth National Park und Fort Portal.